Früher war ich mal Lesbe. Geschichten stummer Männer.
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Beim Fußball rennen 22 Mann einem Ball hinterher und am Ende gewinnen immer die Deutschen. Auch die Liebe ist ein Spiel mit gezinkten Karten; die A-Karte findet auf irgendeine Weise immer ihren Weg zu den Männern. Das scheint mir letztlich der gemeinsame Nenner jener drei Erzählungen zu sein, die der Berliner Schriftsteller Gert Peter Merk in seinem Buch erzählt. In der „Frau, die fährt“, geht es nicht um Männerwitze, hier behält die Frau das Steuer in der Hand. Schlussendlich mit Erfolg oder zum eigenen Schaden? Einfach spannend ist das zu lesen! In der Titelgeschichte „Früher war ich mal Lesbe“ dominiert die Frau durch die virtuose Beherrschung einer breiten Strategiepalette von List und Tücke. Bekanntlich war ja bereits in Dantes „Göttlicher Komödie” die Hölle der spannendste Teil.